Nach den wiederholten Forderungen der CDU-Landtagsabgeordneten Cornelia von Loga zur Situation bei den Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) hat das Verkehrsministerium Baden-Württemberg nun Maßnahmen angekündigt. Mit einem kurzfristigen Finanzpaket von 2,4 Millionen Euro sollen zusätzliche Kontrollspuren und eine neue Gepäckkontrollanlage beschafft werden.
„Es ist gut, dass das Verkehrsministerium endlich handelt und die Dringlichkeit anerkennt. Die Bereitstellung zusätzlicher Technik und der Aufbau von Personalreserven sind wichtige Schritte, die kurzfristig Entlastung schaffen können“, erklärt von Loga. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass sie sich eine frühere Einsicht statt einer lang anhaltenden Verteidigungshaltung insbesondere des zuständigen Regierungspräsidiums Stuttgart gewünscht hätte. „Man sieht ja jetzt, dass es geht und dass Möglichkeiten bestehen, wenn der Wille da ist“, so die Abgeordnete.
Von Loga erinnert daran, dass in ihrem Antrag an die Landesregierung bereits eine umfassende Aufarbeitung der bisherigen Vorfälle, inklusive verpasster Flüge und Beschwerden, sowie eine kritische Überprüfung der Zusammenarbeit mit dem derzeitigen Sicherheitsdienstleister gefordert wurden. Dass das Land nun erstmals in die Vorfinanzierung der Sicherheitstechnik einsteigt, wertet sie als wichtiges Signal.
Besonders positiv bewertet von Loga den Einsatz des Landes für eine Aufnahme des Flughafens in die bundesweite Flughafenkoordinierung ab 2026. Dadurch könnten Flugpläne entzerrt und die wiederkehrenden Engpässe strukturell reduziert werden. Hier müsse nun der Bund rasch handeln.
Im Verkehrsausschuss des Landtags soll die Thematik weiter vertieft werden. „Ich werde nicht lockerlassen, bis wir am Baden-Airpark ein Sicherheits- und Organisationskonzept haben, das den Namen verdient. Im Interesse der Reisenden, der regionalen Wirtschaft und der gesamten Region“, so von Loga abschließend.
Zur Mitteilung des Verkehrsministeriums: LINK
